Ein neues Auto für Felisa

Wenn sich Familie Krzis auf den Weg macht, kommen einige Menschen zusammen. Damit Pflegekind Felisa weiterhin mit dabei sein kann, braucht die Familie dringend ein neues Auto und sammelt Spenden.

Es muss ein Bus sein

Mittlerweile braucht Familie Krzis ein wirklich großes Auto, wenn sie gemeinsam unterwegs sein will. Denn da sind die Pflegeeltern Petra und Thomas, dann die Kinder Lennart, Jan und die Pflegekinder Susan, Malin und Felisa. Felisa bringt noch eine Kinderkrankenschwester mit, die sie während der Fahrt im Auge behält und hilft, wenn es notwendig ist. Denn Felisa ist schwerstmehrfachbehindert, hat eine Trachealkanüle und muss bei Bedarf abgesaugt werden.


„Ohne ein größeres Fahrzeug sind wir aufgeschmissen“ meint Petra Krzis. Felisa ist gewachsen und schwerer geworden, so dass nun eine Rampe benötigt wird, um sie im Rollstuhl in den Wagen zu fahren. „Wir wollen Felisa möglichst schonend transportieren, weil ihr Hüftgelenk starke Schmerzen verursacht“, so die Pflegemutter weiter. Wenn Felisa unterwegs ist, müssen ein Absauggerät, Sauerstoff und andere Hilfsmittel dabei sein, die alle viel Platz benötigen und stets zu erreichen sein müssen. Eine Kinderkrankenschwester begleitet Felisa stets und benötigt auch während der Fahrt Zugang zu ihr, um sie bei Bedarf absaugen und versorgen zu können. Für Felisa sind es wichtige Fahrten - häufig muss sie zu Therapien, zum Kinderarzt oder zur Uniklinik Essen.


Eine Entscheidung mit dem Herzen


Das alles war der Familie Krzis nicht klar, als sie sich entscheiden musste, ob sie Felisa als Baby bei sich aufnehmen will. Damals konnte niemand voraussagen, wie sich Felisa entwickeln würde - dennoch stand für Petra Krzis fest, dass Felisa in ihre Familie gehören soll: „Es war ein Gefühl, dass es einfach passt.“
Mittlerweile ist klar, dass Felisas Lebenserwartung verkürzt ist, dass sie nicht sehen kann und besonders viel Aufmerksamkeit braucht. Denn sie hat immer wieder Krämpfe, erleidet häufig Infekte und muss bei Bedarf abgesaugt werden. Eine Kinderkrankenschwester unterstützt die Familie in der Nacht und bis in den Nachmittag.


Ein Beispiel für Inklusion


Felisa gehört ganz zur Familie: "Wenn die Kinder von der Schule kommen, sehen sie immer mal kurz bei Felisa vorbei und begrüßen sie", erzählt Petra Krzis. Felisa nimmt so viel am Leben der Familie teil, wie es möglich ist.
Sogar den Besuch eines Kindergartens hat die Familie Felisa ermöglicht. "Es gab zunächst große Sorgen und Vorbehalte seitens des Kindergartens" erinnert sich die engagierte Pflegemutter. Diese musste die Familie ernst nehmen und besprechen. Felisa besucht den Kindergarten in Begleitung einer Kinderkrankenschwester. "Die anderen Kinder kommen ab und zu und sprechen Felisa an. Die genießt die Atmosphäre und das Gefühl, dabei zu sein" berichtet Petra Krzis.
Ähnlich ist es, wenn die Familie unterwegs ist. "Felisa gehört ganz selbstverständlich zu unserer Familie. Deshalb ist es auch klar, dass sie bei Aktivitäten und Ausflügen mit von der Partie ist".


Spenden erwünscht


Um der Familie die Anschaffung eines geeigneten Fahrzeuges zu ermöglichen, ist ein Spendenkonto eingerichtet worden bei dem Verein "Mobil mit Behinderung e.V.".

Vielleicht können auch Sie sich vorstellen, einen kleinen Beitrag zu leisten.

Mobil mit Behinderungen e.V.- Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE41 6602 0500 0008 711300

BIC: BFSWDE33KRL

Stichwort: ,,Felisa"