Ein Tag in der Natur

Kinder und Jugendliche der Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften im VSE-NRW e.V. trafen sich

Nach diesem ereignisreichen Tag wissen die Kinder und Jugendlichen auch, wie Brennessel-Bulletten schmecken. Denn die Zubereitung dieser leckeren vegetarischen Buletten-Variante war einer von vielen Punkten, der für die Kinder und Jugendlichen der Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften im Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE NRW e.V.) bei ihrem Treffen auf dem Programm stand. 

Am einem sonnigen Samstag im Mai wurden 17 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren eingeladen, gemeinsam mit zwei Natur- und Wildnispädagogen vom Verein „draußenzeit“ die Natur in Greven näher kennen zu lernen. 

Nach einer kurzen Eingangs- und Vorstellungsrunde sangen alle gemeinsam ein indianisches Lied, zu dem einige schnelle und in der Reihenfolge schwierig zu bewältigende Bewegungen gemacht werden sollten.

Die Erkundung des großen Geländes wurde durch ein lebendiges und bewegungsreiches Versteckspiel gestaltet, um danach in kleinen Gruppen mit nur einem Streichholz ein Lagerfeuer zu entzünden. Hierzu sollten Materialien in der Natur gesucht werden, die sich dafür besonders gut eignen. 

Über dem aus den gesammelten Materialien gemeinsam entfachten Feuer rösteten die Kinder für den ersten Hunger Pizzabrote und machten sich anschließend an die Zubereitung der Brennnessel-Buletten. Brennnesseln pflücken, ohne gepiekt zu werden, klappt, wenn man lernt wie es geht. Wer sich dennoch piekte, hatte vorher bereits alles über natürliche Heilmittel erfahren. Nach einem leckeren Nachtisch aus gebratenen Bananen mit Schokolade konnten alle noch eine Tonkugel mit indianischen Mustern im Feuer brennen.

Bei der gemeinsamen Abschlussrunde im Weidentipi herrschte bei allen Kinder und Jugendlichen große Einigkeit: Die Zeit in der Natur war toll. Noch dazu, wenn man andere Kindern und Jugendlichen aus Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften besser kennenlernt, mit ihnen Spaß haben kann und die Möglichkeit hat, sich über ihre besonderen Lebensbedingungen austauschen zu können.  

Eine rundum gelungene Aktion, die in ähnlicher Form hoffentlich noch häufig stattfinden wird!